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Erzählung zum "Hexefüür" Die Entstehung der Hexen geht ins tiefste Mittelalter zurück. Es
waren sehr arme Frauen, deren Männer, bedingt durch harte Arbeit,
sehr früh verstarben.
Da das Leben in den Städten nicht erschwinglich war, zogen sich die Weiber
in die Wälder zurück und führten fortan ein einsames Dasein. Holz für den Kamin mussten sie selbst bestellen, sowie alle anderen mühsamen Arbeiten verrichten. Geld für neue Kleider hatten sie nicht und so blieb ihnen nur ihr altes "Häs" notdürftig mit "Flicken" und "Blätzen" herzurichten. Doch damit nicht genug. Waldgeister und Kobolde setzten den Weiber sehr zu, sodass diese arg hässlich wurden. Sie bekamen Warzen in ihre ohnehin düsteren Gesichter. Um ein kleines Almosen zu verdienen sammelten sie heilsame Kräuter und Pflanzen. Sie gingen damit in die Stadt, um sie dort zu verkaufen. Als die hässlichen, alten Weiber dann in die Stadt kamen, liefen ihnen die Kinder hinterher und riefen wüste Sprüche wie: "Lueg do, ä alti Sudreckhex" oder "Hex, hex Lumpehex". Das ärgerte die Weiber so sehr, dass sie sich ganz zurückzogen. Da wandten sie sich den finsteren Mächten des Bösen zu, erlernten die Zauberkräfte der Dämonen und verbreiteten fortan Schrecken unter dem Volk.
Die Älteste unter ihnen forderte alle anderen Hexen auf, alle Kinder mögen verzaubert werden. Man solle diese in Bäume verwandeln und einmal im Jahr ein Freudenfeuer entfachen. Fortan gab es viele weitere mystische Geschichten über das Treiben der Hexen. Nun wollen wir
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